Basislehrgang Metallbaukonstrukteur/in: Ein Gewinn für Alle – Metall und du

Basislehrgang Metallbaukonstrukteur/in: Ein Gewinn für Alle

Wissenshungrige Teilnehmende, neue Erkenntnisse im Bereich Fassadenbau und ein weiterer gelungener Themenblock im Basislehrgang Metallbaukonstrukteur/in, der im Bildungszentrum Aarberg stattfand.

Konzentriertes Arbeiten im Gruppenraum 1 in den modernen Räumlichkeiten des Bildungszentrums Aarberg. Die fünf Teilnehmenden des Basiskurses sind in die aktuelle Konstruktion vertieft – eine Kombination aus Systemfassade und hinterlüfteter Fassade. Mit dabei ist auch Dozent Daniel Gouvernon, er steht den angehenden Metallbaukonstrukteuren bei jeglichen Fragen geduldig zur Seite.

Im vierten Teil des Kurses stand das Thema Gebäudehülle auf dem Programm, dabei wurden allgemeine Gebäudehüllen, hinterlüftete Fassaden und Sandwich-Fassaden angeschaut. Damit geniessen die Teilnehmenden einen grossen Wissensvorsprung, sagt Daniel Gouvernon: «Fassadenbau ist eigentlich erst viel später in der Ausbildung ein Thema, die Lernenden haben dadurch einen deutlichen Vorteil.» Dies bestätigt auch der Lernende Metallbaukonstruktreur Nils Schinkopf, der die Ausbildung bei der Fremet AG in Hunzenschwil macht: «In unserem Betrieb arbeiten wir nur selten an Fassaden, für mich ist es daher sehr interessant, Einblick in diesen komplexen Bereich zu erhalten.» Nebst dem Fassadenbau fliessen auch die Themen Fenster oder Türen aus den früheren Kursen ein.

 

Selbstvertrauen und voller Einsatz im Betrieb

Der Vorsprung an Wissen ist das Hauptziel des Basiskurses. Die Lernenden sind gleich vom ersten Kurs an bereit für den Einsatz im Betrieb, sagt Daniel Gouvernon: «Wir erhalten viel positives Feedback von den Betrieben, die Meinung ist einstimmig: Dank des Basiskurses können die Lernenden viel früher eingesetzt werden. Sie können hier in Ruhe lernen, sich austauschen sowie Fragen stellen und sind so bereit für den Einsatz im Unternehmen.» Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Lernenden sagt Nils Schinkopf: «Mir gibt es Selbstvertrauen und es macht sehr viel Freude, dass ich im Betrieb bereits voll mitarbeiten kann.» Nils stellt ausserdem nicht ohne Stolz fest, dass er im Vergleich mit anderen Lernenden der Berufsschule dank des Kurses bereits mehr weiss.

 

Bekanntheit des Kurses steigern

Der Einblick zeigt es deutlich: Der Basiskurs ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Nils Schinkopf konnte dank des Kurses sogar seinen Arbeitskollegen neue Funktionen im CAD-Programm zeigen: «Ich habe in diesem Jahr mehr gelernt als in den letzten neun Jahren Schule. Ich bin auf der Baustelle, in der Werkstatt und im Büro unterwegs. Spreche mit Kunden und koordiniere die verschiedenen Aufträge. Ein Beruf, der mich wirklich begeistert», sagt Nils und widmet sich wieder der Fassadenkonstruktion.

Aktuell besuchen nur fünf Teilnehmende den Kurs, für Dozent Daniel Gouvernon ist klar, es braucht noch viel Werbung bei den Unternehmen: «Der Nutzen des Kurses muss bei den Unternehmen noch bekannter werden. Wir Dozenten und auch die Kursteilnehmenden sind auf alle Fälle mehr als überzeugt.»

Als nächstes steht ein zweitätiger Ausflug zur Forster Profilsystem AG in Aarbon und ein Besuch eines Bergwerkes auf dem Programm. Der letzte Teil des Kurses findet dann Ende Mai statt. Danach geht es für die angehenden Metallbaukonstrukteure wieder ab in den Betrieb, wo sie voller Elan und Freude ihr Wissen anwenden werden.

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